Salzburg Queer Update
01.04.2026 queersalzburg.at war zu Gast bei der Aufführung von „Planet [wanderer]“ im Rahmen der diesjährigen Osterfestspiele. Schon das Ankommen im Foyer der Felsenreitschule beziehungsweise dem Haus für Mozart ist ein Erlebnis – Gemälde, Skulpturen und eine spannende Architektur erwecken dieses Salzburger Musentempel zum Leben. Ein Sektempfang stimmte die ZuschauerInnen auf die kommende Aufführung ein. Beim Smalltalk informierte uns dann die Klingel, im Haus für Mozart Platz zu nehmen.
Die einstündige Performance der acht TänzerInnen zog den Saal komplett in ihren Bann. Es war bis auf die Musik kein Wort von den ZuschauerInnen zu hören. Nur gelegentliche „Ohs“ und Ahs“ bei besonderen Bewegungen und Synergien zwischen den TänzerInnen durchbrachen die Stille.

Obwohl sich die Szenerie im Weltraum abspielte, waren die Bewegungen der TänzerInnen flüssig, als wären sie Unterwasser und würden von der Meeresströmung bewegt werden. Die musikalische Untermalung lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Facettenreich. Von disharmonischen und mystischen Klängen über ein gleichmäßiges Piepsen eines Satelliten bis hin zu einem vollen Crescendo eines Blasensembles war alles dabei und unterstrich die vielschichtigen Ebenen der Aufführung. Am Ende rieselte die Zeit in Form silbriger Fäden auf die TänzerInnen herab, bis sie sich nicht mehr bewegten und somit beendete die Zeit selbst die Aufführung.
Lange Standing Ovations am Ende der Aufführung umrahmten die lebendige Aufführung, die vielen ZuschauerInnen wohl länger in Erinnerung bleiben wird. (sb)
25.03.2026 Das Wochenende um den 1. Mai könnte für Theaterfreunde ein wichtiges Datum für eine Reise nach Salzburg sein. Am 30.04. ist die Premiere von Studio 54 im Salzburger Landestheater. Ein Ballett über den legendären Nachtclub im New York der 1970er und 80er Jahre. Die Premiere ist zwar ausverkauft, für Samstag den 2.05. gibt es allerdings noch wenige Tickets.



Am Freitag 1.05. steht Priscilla – Königin der Wüste zum letzten Mal auf dem Spielplan. Da auch Priscilla fast immer ausverkauft war gibt es am 1.05. eine zusätzliche Aufführung um 14.30 Uhr. Die letzte Gelegenheit also, das Musical zu diesem legendären Drag-Roadtrip durch Australien auf der Bühne in Salzburg zu erleben. Und am Samstag 2.05. startet auch wieder die queere Stadtführung. Ein unterhaltsamer Stadtspaziergang im frühlingshaften Salzburg. Ein weiterer Grund, das erste Maiwochende in Salzburg zu verbringen. (pg)
02.03.2026 „Besonders am Land brauchen wir einen direkten Austausch. Wenn wir uns zusammensetzen und miteinander reden, gehen wir aufeinander zu. Dafür sind wir heute hier,“ so eröffnete die 1. Vizebürgermeisterin Mag. Eva Bischofer den Regenbogen Ratscher im Kultursaal des ländlichen Bischofshofen im Salzburger Pongau. Organisiert wurde dieser Dialogabend vom queeren Verein Heublumen. Zu den drei Speakern gehörten die Salzburger Drag-Ikone Gigi La Pajette, Co-Initiator der Pongau Pride Noa Gruber und Viola Hofer, Aktivistin des Tiroler Vereins „Queeres Chaos Kollektiv“.
Die Heublumen durften zu ihrem Regenbogen Ratscher um die 20 TeilnehmerInnen begrüßen – ein diverses Publikum in puncto Alter und Geschlecht. Zu den meist diskutierten Themen gehörten vorrangig das Spannungsfeld zwischen queeren Lebensrealitäten und Religion, wie man mit Gewalt gegen queere Menschen umgehen soll und um Möglichkeiten, queere Menschen im Privat- und Berufsleben zu unterstützen.

„Das war ein erfolgreicher Regenbogen Ratscher für uns. Wir haben Menschen mit sehr diversen Lebensrealitäten zusammengebracht und eine offene Diskussion ins Rollen gebracht,“ so Florian Niederseer, Obperson und Gründer der Heublumen.
Der nächste Regenbogen Ratscher der Heublumen findet am 10. April in St. Johann in Tirol statt. Danach geht es in Salzburg weiter – am 24. April in St. Johann im Pongau. Details zu den Veranstaltungen der Heublumen gibt es auf der Website des Vereins. (sb)
20.02.2026 Väterchen Frost ist da und er hat eine dicke Ladung Schnee als Geschenk mitgebracht. Über Nacht hat sich Salzburg in ein Winter Wunderland verwandelt. Die Festung Hohensalzburg schaut angezuckert mit Schnee auf die Mozartstadt herab. Ende Februar bekommen wir nochmal die Gelegenheit, das verträumte schneereiche Salzburg zu erleben, im Mirabellgarten einen Schneemann zu bauen und für einen Tagesausflug zum Skifahren die nahegelegenen Berge zu besuchen.

Bei all der Begeisterung für Schnee und kalte Temperaturen: Ich persönlich hoffe nur, dass das der letzte Besuch von Väterchen Frost für eine längere Zeit ist. Das denke ich mir, während ich mir durch den Schneefall den Weg zum Hauptbahnhof bahne. Meiner Meinung nach können die frühlingshaften Temperaturen nicht schnell genug kommen. Bis dahin bleibt mein heißgeliebter Eisbecher im Gastgarten meines Lieblingseiscafés in der Stadt wohl nur ein geduldiger Wunsch. (sb)
Priscilla – Queen of the Desert
Der Film und das Musical „Priscilla – Queen of the Desert“ erzählen die Geschichte der zwei Dragqueens Mitzi und Felicia sowie der Transfrau Bernadette, die mit dem in die Jahre gekommenen Bus „Priscilla“ durch das australische Outback reisen, um in Alice Springs eine Show zu veranstalten. Am 6. Dezember 2025 hat das Musical am Salzburger Landestheater unter der Regie von Ramesh Nair Premiere. [Weiterlesen]
„Heartbroken“
Der Ring der Nibelungen von Richard Wagner ist ein musikalischer Klassiker – zu den Osterfestspielen 2026 wird dieses große Werk neu gedacht. Mit dubbischen Elektro-Sounds statt großem Orchester soll es den mystisch-nordischen Stoff der Nibelungen in die heutige Zeit befördern. Wie zwei Berliner KünstlerInnen Wagners Schaffen in eine moderne Perspektive rücken. [Weiterlesen]
Tanz der Planetenwanderer
Der Himmel und die Planeten – der Stoff aus dem Träume sind. Die Osterfestspiele Salzburg greifen in der Sparte Tanz genau diesen Traumstoff auf. „Planet [wanderer]” soll das Publikum verführen, sich diesem kosmischen Stoff hinzugeben. Doch was genau darf man sich von der Aufführung erwarten und von wem stammt die tänzerische Reise in den Weltraum? [Weiterlesen]









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